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„Es wird gegessen, was vom Amt kommt“
Die TeilnehmerInnen erhalten ein Frühstück „vom Amt“ und erfahren etwas über die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland.
In einigen Bundesländern erhalten Flüchtlinge Essenspakete, die „vom Amt“ zusammengestellt und zugeschickt werden. Die darin enthaltenden Lebensmittel sind häufig weder
vollwertig noch entsprechen sie den Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen (Flüchtlinge wie auch Deutsche). An einem Morgen gibt es ein Frühstück, das „vom Amt“ kommt. Im Ausreisezentrum erhalten die Flüchtlinge ein Töpfchen abgepackte Marmelade, ein Töpfchen abgepackten Honig, ein Päckchen abgepackte Butter und zwei Scheiben Graubrot vom Discounter. Dazu gibt es dünnen schwarzen Tee. Die LeiterInnen begrüßen die TeilnehmerInnen: „Guten Morgen zusammen! Heute Morgen habt ihr die Möglichkeit, in die Rolle eines Flüchtlings in Deutschland zu schlüpfen. Auf dem Tisch kommt heute das, was „vom Amt“ kommt. Für euch nur heute, für Flüchtlinge über Monate und Jahre.“
Hinweise
Diese Methode sollte nur durchgeführt werden, wenn Interesse daran besteht, das Thema zu vertiefen und zu diskutieren. Nach diesem unbefriedigenden Frühstück sollte sich ein zeitiges und tolles Mittagessen anschließen. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es z.B. hier: www.proasyl.de/texte/tag01/faltblatt_essen.pdf
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