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Interkulturelles Büffet

Die TeilnehmerInnen stellen sich typische Gerichte aus ihrer Region gegenseitig vor.

Reflexion der eigenen Esskultur, Kulturen als nicht statisch, sondern als veränderbar erleben, Sichtweise auf „andere Kulturen“ kritisch reflektieren
60-120 min
Rezepte für regionale Spezialitäten, regionale Gerichte (beides von den TeilnehmerInnen mitzubringen), Moderationskärtchen, Pinnwand, Nadeln
14+

Bereits im Vorfeld des Seminars/der Reise werden die TeilnehmerInnen gebeten, das Rezept von einer Spezialität aus ihrer Heimat auf Hochdeutsch und im Dialekt mitzubringen. Evtl. können auch noch die Speise (bzw. die Zutaten dafür) mitgebracht werden. Jeder Teilnehmer stellt die Spezialität seiner Heimat und sein Rezept im Dialekt vor. Viele TeilnehmerInnen werden Schwierigkeiten haben, ein „typisches Gericht“ zu finden, andere werden keinen Dialekt beherrschen.

Alternativen

Die Antworten werden auf Moderationskärtchen geschrieben und aufgehängt. Zu den Fragen können einzelne Arbeitsgruppen gebildet werden. Anschließend diskutieren die TeilnehmerInnen gemeinsam Fragen wie: – Verändern die Ergebnisse die Sichtweise auf „die Kultur“ von MigrantInnen? – Welche Beispiele gibt es dafür, dass sich auch Kulturen anderer Länder ständig verändern? – Wie verändern sich Essgewohnheiten durch Zuwanderung? Über dem Büffet hängt ein Schild mit der Denkanregung: „Was ist typisch deutsches Essen?“ Die Rezepte werden vorgetragen und dann wird gegessen.

Reflexionsfragen

Wie haben die TeilnehmerInnen „typische Gerichte“ ausgewählt? Werden in ihren Familien diese Gerichte noch gekocht oder gegessen? Ist das Gericht wirklich „typisch“ für die Region, wird es häufiger gegessen als andere Speisen? Wann ist etwas eigentlich „typisch“? Sind die Zutaten wirklich „typisch“ für diese Region? Woher kommen sie ursprünglich? Welche Probleme hatten die TeilnehmerInnen beim Verfassen der Rezepte im Dialekt? Gibt es „deutsches Essen“?

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