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„Das schmeckt dir?“
Eine eingeweihte Kleingruppe versucht durch Kommentare zum Essen Einfluss auf den Geschmack der anderen zu nehmen.
Drei TeilnehmerInnen werden unter einem Vorwand von der Großgruppe getrennt. Währenddessen werden die anderen TeilnehmerInnen in das Spiel eingeweiht: Sie sollen auf jeden Fall am Essen herummäkeln – egal wie gut es schmeckt. Nun gibt es ein besonders beliebtes Essen: Zum Beispiel Spaghetti Bolognese mit frischen Pizzabrötchen und zum Nachtisch Tiramisu. Nun mäkeln alle am Essen herum. Anschließend wird die Situation aufgeklärt. Es schließt sich eine moderierte Diskussion an: Wie haben die Nichteingeweihten reagiert? Hat das Meckern den Anderen den Appetit verdorben? Warum empfinden wir etwas als lecker? Bei diesem Spiel sollten die LeiterInnen ein Auge auf die Gruppendynamik haben. Die Versuchspersonen sollten nicht zu „TeilnehmerInnen ohne eigene Meinung und Selbstbewusstsein“ abgestempelt werden. Vielmehr überlegen sich die TeilnehmerInnen gemeinsam, welche Strukturen unsere Wahrnehmung von Essen beeinflussen.
Alternativen
Bei jüngeren Kindern reicht es vollkommen aus, wenn nur die LeiterInnen am Essen herummäkeln.
Gefördert durch
