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Das Jugendkultur-Büffet

Die TeilnehmerInnen gestalten ein Büffet, an dem deutlich wird, dass unterschiedliche Jugendkulturen sich auch im Essverhalten wiederspiegeln.

sich unterschiedlicher Esskulturen bewusst werden, Vorurteile und Stereotypen reflektieren, verstehen, dass Esskulturen von der jeweiligen Subkultur/Jugendkultur abhängen
60-120 min
Dekoration und Lebensmittel, siehe unten
14+

Unterschiedliche Jugendkulturen spiegeln sich auch im jeweiligen Essverhalten wieder. Das Büffet macht diese Unterschiede transparent und gibt den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die eigenen Empfindungen und Vorurteile zu reflektieren. Jede Kleingruppe überlegt sich, welche Jugendkultur sie darstellen möchte. Sie kümmert sich dann um die Inszenierung „ihrer“ Jugendkultur als Büffet. Die Kleingruppe kauft ein, kocht und dekoriert entsprechend. Bei der Büffeteröffnung halten alle Gruppen eine kleine Ansprache zu „ihrem“ Tisch. Dazu einige Ideen: Der Teenie-Tisch ist mit Plastikbechern, Chipstüten, Senf-, Ketchup und Majoflaschen dekoriert. Ein ganzer Stapel „Bravos“ liegt auf dem Tisch. Aus dem Ghettoblaster kommt Musik. Es gibt Hamburger, Chicken-Nuggets und Chips. Die Sports-Bar wartet mit isotonischen Drinks auf. Es gibt knackige
Salate und Obst. Die Tische in der Öko-Ecke sind mit Packpapier bezogen. Dekoriert wird mit Materialien aus der Natur: Tannenzapfen, Blumen etc. Es gibt Getreidebratlinge und Gemüse. Im Yuppie-Corner sind die Tische mit Stoffen aus Samt und Satin gedeckt. Es gibt Kerzen und schönes Geschirr. Die Yuppies trinken Traubensaft und essen Antipasti.
Alle TeilnehmerInnen sollten die Möglichkeit haben, alles zu probieren.

Reflexionsfragen

Welche Vorurteile gibt es gegenüber verschiedenen Jugendkulturen? Sind die Jugendkulturen wirklich so stereotyp, wie sie dargestellt wurden? Finden die TeilnehmerInnen sich in den dargestellten Esskulturen wieder? Was ist ihre eigene Jugend(ess-)kultur?

Gefördert durch